Die nächste WÜSTENFAHRER-Reise durch Westafrika führt durch die Staaten Mauretanien, Mali, Senegal und Guinea Conakry.
Sie dauert drei Wochen, beginnt und endet mit dem Flug zwischen Deutschland, Österreich oder Schweiz und der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott.

Die Reise basiert auf zahlreichen WÜSTENFAHRER-Reisen durch Mali, Senegal und Mauretanien, dessen großartige Sahara-Landschaften wir vor dem Eintauchen ins schwarze Afrika bereisen. Das beginnt mit dem Westen Malis, der uns zuletzt im Februar 2019 landschaftlich faszinierte - ebenso die überwältigende Liebenswürdigkeit der dort lebenden Menschen.

Vom äußersten Südwesten dieses Landes reisen wir dann in den Senegal ein, ebenfalls ein Land, in dem man sich willkommen fühlt. In seinem tiefen Süden durchqueren wir das sogenannte Bassari-Land von Ost nach West. Ziel ist die Casamache. Dorthin gelangen wir entweder über den Westen des Niokolo-Koba-Reservats oder über den südlichen Nachbarstaat Guinea Conakry. In Kabrousse, dem südlichsten Ort des Senegal ist an einem wahren Traumstrand der Expeditions-Teil der Reise zuende - und der Urlaubsteil dran.

Von der Casamanche-Hauptstadt Ziguinchor nehmen wir eine Fähre nach Dakar. Das ist deutlich schneller und stressfreier als die 500 km lange Fahrt über Gambia. Nördlich der senegalesischen Hauptstadt bringt uns eine lange Strandfahrt vom einstigen Dakar-Rallye-Ziel „Lac Rose“ zum legendären Afrikafahrer-Campement Zebrabar.
Von hier geht es zurück nach Nouakchott und für die Meisten aus unserer Gruppe in den Flieger nachhause.
 


VIDEOS VON UNSEREN WESTAFRIKA-REISEN:


2016 03 MAURETANIEN+SENEGAL
Zw Meer+Sandmeer (von Willem van Rooijen)
 
2016-03 MAURETANIEN+SENEGAL
'Zw Meer+Sandmeer' „Was sonst noch geschah …“ (von TT)

2019-02 SENEGAL+MALI

 

REISEABLAUF:

Beginn und Ende der Reise ist in Nouakchott, wo sich Hin- und Rückflug dank des neuen, außerhalb gelegenen Flughafens weit angenehmer gestalten als früher.

50 km nördlich von Mauretaniens Hauptstadt ist es für lange Zeit vorbei mit dem Asfalt: Wir biegen ab zum Strand. Ihm folgen wir 70 km bis zu einer der Schlüsselstellen der legendären Küsten-"Piste". Steile, hohe und sehr weichsandige Dünen werden hier bei Flut von der gewaltigen Brandung umspült. Eine Vorbeifahrt ist nur bei niedrigem Stand der Ebbe möglich.

Tagsdarauf biegen wir auf eine wenig befahrene Piste ins Landesinnere ab. Sie bringt uns über die Oase Benichab und das Städtchen Akjouit zum Dünengebirge des Erg Amatlich. Über die von alten Dakar-Rallye-Videos bekannte Steilabfahrt geht es in die Schlucht von Tifoujar hinunter. Zwischen senkrechten Felswänden und riesigen Dünen gelangen wir in ihr auf schmaler Tiefsandpiste ins malerische Valle Blanche, übernachten dort oder in der wildromantischen Bergoase Terjit.

Von dort führt eine teilweise sehr steile Piste ins "mauretanische Timbuktu" - die für ihre uralte Bibliothek berühmte Wüstenstadt Chinguetti. Sie ist Geburtsort des langjährigen WÜSTENFAHRER-Guides Amar.

Auf einer der schönsten, aber auch schwierigsten Transsahara-Routen geht es von Chinguetti nach Süden. Zum Glück sind einige der ans Unfahrbare grenzenden Felstreppen-Pässe und Extrem-Dünenquerungen inzwischen auf der Trasse eines seit vielen Jahren im Bau befindlichen Strassen-Projekts zu umfahren - sodass wir für die 450 km bis zum Sahel-Städtchen Tidjika nur noch zwei bis drei Tage brauchen - statt wie bisher fünf bis sechs.

Nächstes Ziel ist das von Sahara-Krokodilen bewohnte Tal von Matmata. Wir campen wie immer am Eingang der mehrere Kilomter langen Schlucht und wandern am Spätnachmittag zu ihrem Ende. Spätestens dort sehen wir an einem, auf drei Seiten von hohen Felswänden begrenzten See ettliche der Echsen - bis zu vier Meter lang und gelegentlich nach Aussage der Dorfbewohner am Schluchteingang Kühe und Ziegen reißend.

Über die Orte Kiffa - ab dort offroad - und Kankossa erreichen wir am nächsten Tag das westliche Mali. Vier Tage geht es durch faszinierend schöne, urwaldige, gebirgige, von breiten Flüssen durchströmte Landschaft nach Süden – mal auf Strasse, mal auf guter, mal auf schlechter Piste.

In Manantali baden wir im "Cool Camp" des supernetten niederländischen Auswanderes Caspar im sauberen und bilharziosefreien Wasser des Senegal. Natürlich empfiehlt sich, zuvor zu schauen, ob nicht irgendwo ein Krokodilaugenpaar oder ein Flußpferdrücken zu sehen ist.
Ortsansässige zu fragen, ist noch besser: Im Februar 2019 beruhigt mich Mdme Fanta Dialou, Dorf-Chefin und Inhaberin des Campments Lambagougou, an den gleichnamigen Stromschnellen. Die "Crocs" seien nur an der Brücke. Die in dieser Gegend eher seltene Art, einen Fluß zu überqueren ist aber nur wenige hundert Meter entfernt!

Nach der Ausreise von der malischen Stadt Kenieba in den Süden des Nachbarlandes Senegal erreichen wir das im Grenzgebiet zu Guinea Conakry liegende Bassari-Land. Die auf Berggipfeln liegenden Siedlungen dieses Jäger-Volkes gelten als „Weltkulturerbe“. Der Besuch eines solchen Dorfes ist nur mit Führer möglich und ein absolut unvergeßliches Erlebnis.
Wir durchqueren das Bassari-Land von Ost nach West. Vom Hauptort Salemata fahren wir 140 km weit - gut zur Hälfte auf schmalen und zugewachsenen Urwaldpisten - im Westen des riesigen Niokolo-Koba-Reservats nach Norden. Endpunkt ist die nur auf telefonische Anfrage fahrende Mini-Fähre von Wassudu. Liegt die Regenzeit lange zurück, läßt sich der Gambia-Fluß dort auch über eine sogenannte "Gue", eine mit Steinblöcken befestigte Furth queren. Hört sich leichter an als es ist, doch wenigstens beginnt auf der anderen Flußseite die Zivilisation - in Form des Campment-Motels Wassudu.

Sollten uns die Wildhüter an der Südwestecke des Niokolo-Koba-Reservats wegen der immer zahlreicheren Löwen nicht nach Norden fahren lassen - bei unseren Reisen 2018 und 2019 liefen die Großkatzen nachts brüllend durch unser Campment in Simenti - haben wir einen Alternativ-Plan. Dann fahren wir von Salemata ins südliche Nachbarland Guinea Conakry. Das Visum haben wir uns vorsorglich besorgt. Über eine zwar schlechte, aber nur 35 km lange Piste erreichen wir dort die Stadt Kundara – und eine Strasse, die uns zur 40 km entfernten Grenze mit dem Senegal bringt. Von dort sind es dann 150 km Strasse und gute Piste bis Kolda, dem Hauptort der senegalesischen Hoch-Casamanche. Dort übernachten wir in einem sehr guten und schönen Hotel am Gambia-Fluss.

Am folgenden Tag  erreichen wir nach rund 200 km Strasse und Piste die Nieder-Casamanche mit ihren tropischen Wäldern. Wir essen im traumhaften gelegenen Restaurant Kandiandumagne in Ziguinchor zu mittag und fahren danach durch malerische Lagunenlandschaft die restlichen 70 km zum Atlantik. In Kabrousse, dem südlichsten Ort des Senegal, genießen wir zwei Tage lang "Bacardi-Feeling" pur in unserer idyllischen Strand-Herberge - 2018 und 2019 waren wir schon hier. Bei Ebbe fahren wir mit den Enduros am makellos sauberen Traumstrand nach Guinea-Bissau hinein. Ein weiterer Enduro-Ausflug bringt uns auf Dünenpfaden jenseits des nördlich gelegenen Touristen-Ortes Cap Skirring an die Mündung des Casamanche-Stroms.

Von Ziguinchor geht es mit der Fähre nach Dakar - rund 14 Stunden lang, davon die ersten vier noch bei Tageslicht. Besonders fotografisch ist das von Vorteil, denn die Flußfahrt auf dem Strom Casamanche ist sehr malerisch. Morgens kommen wir in Dakars Hafen an. Die neue Autobahn verkürzt die Fahrzeit zu unserem nächsten Ziel, dem 50 km entfernten Lac Rose erheblich. Wir essen am Strand des rosafarbenen Salzsees im ebenso alten wie berühmten Hotel Palal fangfrischen Fisch. Dann geht es von dem ehemaligen Dakar-Rallye-Ziel zur „Zebrabar“. Die 120 km Strandfahrt entlang der Cote Sauvage sind enduristisches Highlight - besonders, wenn nicht gerade Ebbe ist. Dann gibt es nämlich keine harte Sand-"Autobahn" und es heißt in den hinter der Brandung liegenden Dünen zu fahren.

Einst wie heute ist das Campement-Motel Zebrabar - malerisch an einer Lagune im Nationalpark "Langue de Berberie" gelegen -  Treffpunkt von Afrikafahrern. Seit vielen Jahren wird es von dem Schweizer Ehepaar Ursula und Martin Dürig liebevoll geführt. Wahrzeichen der Zebrabar ist ein gelb-schwarz gestreifter Holz-Pelikan, der über den zu langen Abenden einladenden Tresen der Open-Air-Bar wacht.

Knapp 300 km und die berühmt-berüchtigte senegalesisch-mauretanische Grenze von Diama trennen uns ab der Zebrabar von Nouakchott. Für uns ist dank "Vitamin B" der Grenzübertritt ein halbstündiges Kinderspiel. Danach fahren wir offroad - erst einige Kilometer auf der Dammpiste durch den Keurmacen-Nationalpark, dann 190 km weit entlang des Sandstrandes - bei Ebbe eine Rennstrecke, bei Flut immer noch besser als die Strasse zwischen dem Dorf Keurmacen und Nouakchott.

Nach einer Übernachtung in unserer ruhig gelegenen Auberge in der mauretanischen Hauptstadtt, geht es für die meisten dann per Flugzeug nachhause.


DETAIL-INFORMATIONEN

Fahrerische Voraussetzungen:
- Routine auf ungeteerten Strecken alkler Art
- Fahr-Praxis im Sand
- Eine für anspruchsvolles Wüstengelände geeignete Enduro.

Reise-Route:
Drei Landkarten mit der Reise-Route sind in hoher Auflösung bei den Fotos zu finden.

Orientierung:
Jeder Teilnehmer erhält für sein Satelliten-Navigations-Gerät von Navigations-Spezialist Thomas Troßmann hoch-detaillierte Digital-Karten und Tracks der zu fahrenden Strecken, sodass Treffpunkte genau definiert werden können und ein Sich-Verlieren ausgeschlossen ist. Zusätzlich gibt es in manchen Gegenden auch Tracks von enduristisch reizvollen Alternativ-Strecken, auch wenn die für das Begleit-Auto nicht machbar sind. Diese können auch nur von einem Teil der Gruppe gefahren werden.

Teilnehmerzahl:
- Mindestens 8, höchstens 12 Fahrer/innen
- Bis zu 2 Mitfahrer/innen im Begleit-Auto/

Reiseleistungen:
- Reiseleitung:
    - durch Thomas Troßmann
    - seinen Assistenten und Motorradgruppen-Guide
    - seinen Freund und langjährigen WÜSTENFAHRER Guide Amar Sidi (der wohl berühmteste Guide Mauretaniens)
- Übernachtung und Verpflegung:
    - 14 (ca.) Übernachtungen in Hotels, Auberges und Campements (im DZ, EZ gg. Aufz. v. Ort);  Frühstück, Abendessen (ohne Getränke)
    - 10 (ca.) Camping-Übernachtungen im eigenen Zelt; Frühstück, Mittagsimbiß, Abendessen (inkl. Wein)
- Benzin für die Reise-Route (ca. 4.000 km, zur Info: Preis im März 2019 1,00 € bis 1,5 € pro Liter)
- Begleitauto:
    - für den Transport von Motorrädern und Gepäck zwischen WÜSTENFAHRER-Sitz und Reisebeginn/Reiseeende
    - für den Transport von Gepäck, Ausrüstung und Mitreisenden ohne eigenes Fahrzeug während der Reise

Reisepreis:
- 6.070 € pro Fahrer/in
- 5.490 € pro Beifahrer/in im Begleitfahrzeug

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 60 Tage vor Beginn

Zusatzkosten vor der Reise:
- Flüge
- Mali-Visum
- Guinea-Visum
- Carnet de Passage

Zusatzkosten während der Reise:
- Mauretanien-Visum (2 x, erhältlich bei der Einreise, je 55 €)
- Sonstige Grenz-, Zoll- und Polizei-Gebühren
- Motorrad-Versicherung für die besuchten Staaten (im Februar 2019 ca. 75 €)
- Schiffs-Passage und Bordverpflegung Ziguinchor > Dakar (im Februar 2019 in Zweibett-Kabine 65 € pro Person, 60 € pro Motorrad)
- Gebühren für Flußfähren
- Brückenzölle
- Transfer zwischen Flughafen Nouakchott und Hotel der ersten und letzten Übernachtung der Reise
- Eintrittsgelder
- Eventuelle Auto- und Boots-Exkursionen in Reservaten
- Lokale Guides (z. B. für Niokolo-Koba-Reservat und Bassari-Land)
- Mittagessen und Getränke bei allen Nicht-Camping-Etappen (Restaurant oder Einkauf)

Termin (gerechnet Flug ab Europa / Flug bis Europa):
1. - 25. Februar 2020 (flugabhängig kann die Reisedauer 1-2 Tage variieren)

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.
 

BILDER ZUR WESTAFRIKA-REISE

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https://www.wuestenfahrer.com/westafrika.html#sigProId2561642120

 

Reise-Anmeldung Westafrika: Motorradreise durch Mauretanien, Mali, Guinea Bissau und Senegal

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